Vom Aufzuchtbetrieb an bis hin zu der Ladentheke kann die Herkunft von jedem Rind durch eine Etikettierung zurückverfolgt werden. Diese Rindfleischetikettierung ist für alle Mitgliedsstaaten der EU vorgeschrieben. Diese Etikettierung muss sich dabei auch auf den einzelnen Teilstücken des Rindes befinden. Bei zerlegten Kleinstücken wie Gulasch oder bei loser Verkaufsware wie Rinderbraten an der Fleischtheke erfolgt diese Etikettierung über die Verkaufsverpackung. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar an dem Produkt angebracht sein.

Auf dem Etikett befindet sich eine aufgedruckte Referenznummer, der Geburtsort und der Schlachtort des Tieres, die europäische Zulassungsnummer des jeweiligen Schlachtbetriebes und auch das Land in dem das Tier zerlegt wurde mit der dazugehörigen Zulassungsnummer des Betriebes. Die aufgedruckte Referenznummer ist entweder die Kennnummer des einzelnen Rindes oder auch die Kennnummer von einer Gruppe von Tieren eines Aufzuchtbetriebes. Der Geburtsort, der Schlachtort und der Zerlegeort werden als Namensbezeichnung des Landes angegeben, wie ein EU-Land oder ein Drittland, in welchem das Rind zur Mast in einem Betrieb aufgezogen wurde. Mit dem Schlachtort und dem Zerlegeort müssen auch die Zulassungsnummer des jeweiligen Schlachtbetriebes bzw. des Zerlegebetriebes auf dem Etikett aufgedruckt sein. In einigen Fällen verfügt ein Betrieb nicht über diese Zulassungsnummer. Dann wird entweder eine national zulässige Registriernummer oder auch der Name mit der Anschrift des Betriebs auf dem Etikett aufgedruckt sein.

Die genaue Gesetzteslage finden Sie hier: http://europa.eu/legislation_summaries/food_safety/veterinary_checks_and_food_hygiene/l12064_de.htm