RinderrassenDie heutigen Rinderrassen stammen alle vom Auerochsen ab. Die weiteren Rinderrassen entstanden durch gezielte Züchtungen, um die Rinder an die jeweiligen Lebensbedingungen anzupassen und um Rassen zu züchten, die besonders ertragreich sind.

So gibt es spezielle Rassen von Rindern, die besonders viel Milch liefern, die besonders viel Fleisch liefern oder die sich gut den Lebensbedingungen anpassen. Es existieren zum Beispiel Rassen, die sich an klimatisch besonders harte Bedingungen angepasst haben. Bei einigen Rinderrassen treffen auch mehrere Faktoren zu, wie etwa bei den Rindern, die besonders ertragreich an Fleisch und zugleich an Milch sind.

Die Fleischrassen und die Doppel- und Zweinutzungsrassen

Die verschiedenen Rinderrassen lassen sich in erster Linie anhand der Fleischrassen und der Doppel- und Zweinutzungsrassen unterscheiden. Zu den Fleischrassen der Rinder zählen zum Beispiel die Rassen Galloway aus Großbritannien, Chianina, Piemontese oder Romagnola aus Italien, Limousin aus Frankreich, Hereford aus Nord- und Südamerika, Weißblaue Belgier aus Belgien, Black Angus aus Schottland oder auch die Rasse Deutsch Angus aus Deutschland. Zu den Doppel- und Zweinutzungsrassen der Rinder zählen zum Beispiel die Rassen Dexter aus Großbritannien, Gelbvieh aus Deutschland, Ayrshire aus Schottland bzw. Finnland oder auch Schwarzbunte aus Nordeuropa und der Region des Mittelgebirges.

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