Rindfleisch im Topf: Kochen statt Braten

Rinder-Gulasch ist ein beliebtes Gericht

Rinder-Gulasch ist ein beliebtes Gericht

Rindfleisch eignet sich nicht nur wunderbar zum Braten von saftigen Steaks. Das Gute vom Rind passt auch perfekt in den Kochtopf. Beliebt und immer wieder gerne gegessen: das klassische Gulasch. Im Gegensatz zum Steak, kommt es bei der Verarbeitung von Rindfleisch zu Gulasch und Co. jedoch auf die richtige Schneidetechnik und Garmethode an. Denn ob gegen oder mit der Faser und Schmoren oder Köcheln; das passende Messer und der richtige Kochtopf entscheiden über den Genuss.

Messer und Schneidetechnik

In fast keinem anderen Bereich der Nahrungsmittelzubereitung herrscht so viel Verwirrung wie bei der richtigen Schneidetechnik von gutem Rindfleisch. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Rindfleisch sollte immer quer zur Faser geschnitten werden. Wenn das Fleisch falsch zerteilt wird, verliert es Saft und wird zäh. Natürlich wird das umso schwieriger in je kleinere Stücke Sie das Filet zerteilen müssen. Aber auch wenn es bei Medaillons und Gulasch nicht mehr möglich ist genau quer zur Faser zu schneiden, versuchen Sie es wenigstens schräg zur Faser. Entscheidend für den zarten Genuss ist auch das passende Messer. Hierbei sollten Sie nicht knausern und in ein hochwertiges Modell investieren. Bei www.messerspezialist.de finden Sie zum Beispiel Kochmesser von Friedr. Dick, die für traditionelle Handwerkskunst und höchste Qualität bekannt sind.

Beliebte Gerichte: Gulasch und Tafelspitz

Die Fleischteile, die sich zum Kochen besonders eignen, sind Brust, Nacken, Beinscheiben, Kopf, sowie Hohe Rippe. Das bekannteste Kochtopfgericht ist wahrscheinlich Gulasch.  Hierbei handelt es sich um einen Eintopf in den Rindfleisch und andere Zutaten, wie Paprika und Pilze hinein gehören. Das in kleine Stücke geschnitten Rindfleisch kann ruhig zäh sein, da dies für Sämigkeit sorgt, und muss lange geschmorrt werden. Ein weiterer Klassiker unter den gekochten Rindfleischgerichten ist der Tafelspitz. Hierbei handelt es sich um ein Schwanzstück, das in Wasser oder Fleischbrühe gekocht wird. Auch hier sollte das Fleisch an die zwei Stunden in siedenden Wasser ziehen.

Die richtige Schneidetechnik und ein hochwertiges Messer machen das Rindfleisch fit für den Kochtopf

Die richtige Schneidetechnik und ein hochwertiges Messer machen das Rindfleisch fit für den Kochtopf

Schnellkochtopf und Garzeit: Tipps und Tricks für den perfekten Genuss

Um das perfekte Rindfleisch im Kochtopf zuzubereiten bedarf es keiner Zauberei. Wenn Sie darauf Wert legen besonders zartes Fleisch zu haben, sollten Sie Medaillons und Co. in wenig Wasser und einem kleinen Topf nur so lange kochen bis es saftig ist. Wenn es Ihnen jedoch darum geht eine kräftige Suppe mit Rindfleisch zuzubereiten kochen Sie es länger mit mehr Wasser und viel Salz. Rindfleisch sollte darüber hinaus immer knapp unter 100 Grad gesiedet werden. Ganz sanft zum Fleisch ist dagegen das pochieren, wo das gute Stück Tafelspitz bei 56 bis 80 Grad gegart wird. Für alle, die nicht stundenlang auf den zarten Braten warten möchten, eignet sich auch ein Schnellkochtopf mit dem die Garzeit wesentlich verkürzt werden kann.

Foto 1: Robyn Mackenzie /shutterstock.com, Foto 2: Fanfo /shutterstock.com

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