Das i-Tüpfelchen für jeden Steak-Genuss ist eine würzige Marinade. Aber Marinade ist nicht gleich Marinade. Erst der gekonnte Einsatz von Gewürzen, Essig oder Wein bringt das volle Aroma des saftigen Rindfleisches hervor, ohne den Eigengeschmack zu überlagern. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt sich eine professionelle Marinade ganz einfach zu Hause zubereiten. Meist reichen schon zwei bis drei Zutaten aus um das Beste aus dem Steak heraus zu holen. Ob eine süße Marinade oder doch lieber herb mit Öl und Knoblauch, selbst Steak-Muffeln wird mit der richtigen Würze das Wasser im Mund zusammenlaufen. Also worauf warten Sie noch; sorgen Sie für den “hmmmmmmm lecker”–Faktor und marinieren Sie was das Zeug hält.

Auf die richtige Marinade kommt es an

Auf die richtige Marinade kommt es an

Die Marinade: mehr als nur Salz und Pfeffer

Marinaden haben bei Steak-Liebhabern schnell einen schlechten Ruf weg, denn vorgefertigte Soßen überlagern den Eigengeschmack und vermiesen jedes Premium-Steak. Zum Glück gibt es jedoch noch Alternativen zu Fertigprodukten aus dem Supermarkt oder der langweiligen Salz/Pfeffer-Kombination. Die perfekte Marinade besteht aus wenigen Zutaten und muss immer auf das Fleisch abgestimmt werden. Neben der gewissen Würze, sorgt die passende Marinade auch dafür, dass das Steak saftig und butterweich wird. Aus diesem Grund weist das Marinieren eine lange Tradition auf, da es schon seit hunderten von Jahren dazu genutzt wird um zähes Fleisch zu erweichen. Die Enzyme in der Marinade machen das Steak zart und halten es auch während der Zubereitung saftig. Aus diesem Grund sollten Sie nur Rindfleisch marinieren, das eine zähere Struktur aufweist. Teure Filets oder Porterhouse-Steaks, die schon zart sind, werden durch eine reichhaltige Marinade nur ruiniert.

 

Marinieren für Anfänger

Zu aller erst sollten sie das Fleischstück gründlich waschen. Anfänger sollten mit wenigen Zutaten beginnen: Salz, Pfeffer, Gewürze und Öl eignen sich als Grundlage. Mit Zitronensaft oder Essig wird das Fleisch besonders zart, da die Säure jedes Steak butterweich bekommt. Auch Eiweiß ist ein Geheimtipp: Es sorgt für zartes Fleisch ohne den Geschmack zu beinträchtigen. Um den Eigengeschmack gekonnt zu unterstreichen sollten Sie zu Kräutern oder Honig und Zucker greifen. Probieren Sie einfach ein paar Varianten aus und schauen Sie was am besten zu Rumpsteak und Co. passt. Wichtig ist jedoch, dass das Fleisch gänzlich mit Marinade bedeckt ist. Darüber hinaus kommt es auch die Marinierzeit an. Diese sollte nicht weniger als zwei Stunden betragen. Bei einem sehr zähen Stück können Sie die Marinade auch bis zu 24 Stunden einwirken lassen. Besonders bietet es sich an das marinierte Fleisch über Nacht im Kühlschrank zu lagern.

 

Tipps und Tricks für eine gelungene Marinade

Rezepte für Marinaden gibt es wie Sand am Meer. Wer die Grundlagen kennt, kann langsam anfangen zu experimentieren und verschiedenen Gewürze mischen. Besonders beliebt sind auch alkoholische Marinaden. Bier oder Wein können dem Steak eine rauchige Note verleihen und für viele sorgt diese Kombination für das wohl beste Steak, was es auf der ganzen Welt gibt. Um die Marinade nicht zu bitter werden zu lassen, sollte besonders bei Wein eine Prise Zucker zugeführt werden. Um Muskelfasern weicher zu machen eignen sich Zutaten, wie Joghurt, Papaya oder Knoblauch. Und natürlich gilt: Je länger die Marinade einwirkt, desto stärker wird der Geschmack.

Foto: Isabella Pfenninger / shutterstock.com